Fachartikel: Neujahrsvorsätze: So klappt es garantiert!

Fachartikel vom 11. Dezember 2015

In meiner Tätigkeit als Berater und Speaker sowie Experte zum Thema Aufschieberitis® stoße ich immer wieder auf sie: die guten Vorsätze. Besonders zum Jahresende nimmt man sich die Zeit, Vergangenes noch einmal revue passieren zu lassen. Sie fragen sich: Was soll nächstes Jahr besser laufen? Was muss ich dringend ändern? Diese Fragestellungen sind alljährlich sowohl beruflich als auch im Privatleben spätestens zur Weihnachtszeit unumgänglich.


Rear view of two businesspeople ready to race at field with numbers 2016 on the start line

Schnell sind sie gefunden, doch viel zu oft hapert es an der konkreten Umsetzung der guten Vorsätze für das neue Jahr. Sie erkennen sich wieder? Dann zählen Sie zu den 87 Prozent, die an ihren eigenen Zielsetzungen scheitern. Woran liegt das? Im meinem neuen Fachartikel widme ich mich diesem heiklen Thema und gehe den häufigsten Fehlerquellen auf den Grund. Mit meinen Tipps schaffen Sie es dieses Jahr ganz bestimmt, Ihre Vorsätze einzuhalten.

Was nehmen Sie sich für 2016 vor?

Hier sind die statistisch häufigsten Neujahrsvorsätze laut einer XING-Umfrage:

  1. Stress abbauen oder zukünftig besser vermeiden
  2. mehr Sport treiben
  3. mehr Zeit für meine Freunde und Familie nehmen
  4. mehr Zeit für mich nehmen
  5. gesünder ernähren

Bestimmt entdecken Sie den ein oder anderen Ihrer guten Vorsätze wieder! Hand in Hand damit gehen natürlich auch Themen wie mit dem Rauchen aufzuhören, mehr zu reisen oder endlich um die überfällige Gehaltserhöhung zu verhandeln. Sie wollen ab sofort Unliebsames nicht länger aufschieben und sagen sich: Im neuen Jahr wird alles anders! Doch: Haben Sie das im letzten Jahr nicht auch schon gedacht? Was hat sich seitdem tatsächlich verändert?

Das sind die häufigsten Fehltritte beim Fassen der Neujahrsvorsätze:

  1. Statt realistischer Ziele nehmen Sie sich Wunschträume vor.
  2. Sie wählen keine oder die falsche Strategie gegen Ihren persönlichen inneren Schweinehund.
  3. Sie setzen falsche Prioritäten bei den Dingen, die Sie sich vornehmen: Ehrlichkeit lautet die Devise!
  4. Sie überschätzen Ihre Ziele in Anzahl und Umfang.

Bestimmt sind Sie bereits in eine der vier Hauptfallen getreten, die Folgen sind absehbar und verständlich: Sie fühlen sich desillusioniert und frustriert, weil Sie Ihre Ziele nicht erreicht haben. Oftmals damit verbunden ist der Verlust des eigenen Selbstvertrauens und auch Selbstwerts. Nach dem Motto „Ich schaff das doch sowieso nicht“ legen Sie zukünftig Ihre Messlatte tiefer. Schluss mit dem Selbstmitleid! Jetzt ist es an der Zeit, Ihre Motivation am Schopf zu packen. Denn Sie werden sehen: Nichts gibt Ihnen ein besseres Gefühl, als die tatsächliche Umsetzung Ihrer Ziele und die damit verbundene Zufriedenheit.

So klappt’s mit den Neujahrsvorsätzen! Meine Top 5 Tricks:

  1. Nehmen Sie sich bewusst Zeit für die Planung!

    Suchen Sie sich einen Termin und nehmen Sie sich genug Zeit für einen Rückblick und die damit verbundene Vorausschau: Was lief gut? Was möchte ich im nächsten Jahr ändern? Welche Werte und Ziel sind mir wichtig und worauf habe ich Lust? Erstellen Sie sich eine Timeline mit konkreten Zielen: Wann führe ich das unliebsame Gespräch mit dem Vorgesetzten? Wie viele Kilos werde ich bis zu welchem Zeitpunkt verlieren? Beginn: 1. Januar 2016!

  2. Setzen Sie sich konkrete Teilziele, die Sie visualisieren!

    Schreiben Sie sich Ihre Vorsätze mit zeitlicher Planung auf einen Zettel, den Sie gut sichtbar in Ihrer Wohnung oder am Arbeitsplatz aufhängen. Achten Sie dabei darauf, kleinere Teilziele zu integrieren und Wiedervorlagen in Ihrem Kalender zu setzen, die der Überprüfung Ihres Fortkommens dienen. Sie möchten bis Ende März Ihren Keller aufgeräumt haben? Dann planen Sie für Januar und Februar schon erste Schritte, die die Einhaltung Ihres Gesamtziels garantieren.

  3. Denken Sie positiv und formulieren Sie um!

    Sagen Sie nicht: Ich möchte aufhören zu rauchen! Ihr Unterbewusstsein merkt sich „rauchen“ und erinnert Sie immer wieder an diese Angewohnheit. Formulieren Sie besser: Ab dem 1. Januar 2016 bin ich rauchfrei!

  4. Klasse statt Masse: Finden Sie Ihre 5 realistischen Neujahrsvorsätze!

    Hören Sie nicht auf andere: Was macht Sie selbst glücklich? Entwickeln Sie die richtige Strategie, mit der Sie Ihren persönlichen Schweinehund überwinden können. Setzen Sie dabei weniger auf allgemeine Ratschläge, sondern finden Sie Ihre persönlichen Schwächen aber auch Belohnungsstrategien. Welche Ausreden fallen Ihnen ein, die Sie an der Umsetzung Ihrer Ziele hindern könnten? Suchen Sie schon jetzt ein Gegenargument!

  5. Sich Unterstützung zu holen ist kein Zeichen von Schwäche!

    Ich freue mich darüber, dass immer mehr Kunden meine Begleitung in der Umsetzung Ihrer Ziele suchen. Werden Sie sich darüber klar: Wer kann Ihnen beim Einhalten Ihrer Neujahrsvorsätze helfen? Wie genau sieht die Hilfestellung aus? Diese kann von professioneller Seite durch einen Berater und Coach wie mich erfolgen, der Sie bei der Planung, Umsetzung und Kontrolle unterstützt, aber auch Freunde und Familie miteinbeziehen. Extra Tipp: Nutzen Sie das kostenlose Tool von www.neujahrsvorsaetze.de als Reminder!

Jetzt sind Sie an der Reihe:

Teilen Sie mir gern mit, für welche Neujahrsvorsätze Sie sich entschieden haben und wie Sie diese tatsächlich erreichen. Es gibt wenig anderes, das die eigene Person so sehr pusht, wie das Einhalten der eigenen Vorsätze, das Erreichen der eigenen Ziele! Sie werden sehen, Ihr Einsatz macht sich belohnt und Sie tun sich selbst damit mehr als einen großen Gefallen.

Ich freue mich auf Ihr Feedback und wünsche Ihnen viel Erfolg und ein gesundes Jahr 2016.

Ihr Daniel Hoch

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