Dein Leben in Wochen

Das Leben erscheint mal als furchtbar kurz, mal unglaublich lang. Doch mit absoluter Sicherheit ist es endlich. Deine Lebenszeit ist limitiert, darum solltest Du sie auf die bestmögliche Weise nutzen. Die Zeit; Jahre, Wochen sind kostbar, weil sie begrenzt sind und alles, was Du hast. Darum stellt sich die Frage: Machst Du das Beste aus Deinen Wochen?

Zuweilen fühlt es sich an, als würde das Leben aus zahllosen Wochen bestehen. Die Wochenübersicht von Tim Urban führt metaphorisch und wörtlich vor Augen, aus wie vielen Wochen ein 90-jähriges Leben ganz genau besteht- sie sind zählbar!

Zur Veranschaulichung zeigt die umgewandelte folgende Grafik den durchschnittlichen Lebensverlauf eines durchschnittlichen Deutschen:

 

Neben diesen Phasen, die der Mensch durchschnittlich durchläuft, erfährt jeder signifikante „Etappenziele“, die in der Übersicht gekennzeichnet werden können. Zum Beispiel die Volljährigkeit und das Wahlrecht mit 18 Jahren, die volle strafrechtliche Verantwortlichkeit als Erwachsener mit 21 Jahren, das spätestens Ende der Familienversicherung und Ende des Kindergeldes mit dem vollendeten 25. Lebensjahr.

Durchschnittlich im Alter von 31,5 Jahren heiratet in Deutschland eine Frau, Männer mit 34 Jahren. Die geschlossenen Ehen halten in Deutschland durchschnittlich 15 Jahre. Im Alter von durchschnittlich 29,6 Jahren bekommen Frauen in Deutschland ihr erstes Kind.

Das sind nur wenige Beispiele für die Etappenziele, die Dich auf Deinem Lebensweg erwarten können. Es ist an Dir herauszufinden, welche Ziele Du für Dein Leben hast und für welchen Zeitpunkt Du sie festlegen möchtest. Dabei kann Dir die folgende Übersicht helfen.

Solch eine Übersicht kann jeder für sein eigenes Leben ausfüllen und versuchen, die verbleibenden Wochen bewusst(er) zu gestalten:

Ich frage Dich: Was macht Dich gerade glücklich? Gibt es einen Menschen, eine Tätigkeit, etwas in Deiner Umgebung das Dich glücklich macht? Was brauchst Du im Leben, um glücklich(er) zu sein? Muss sich etwas ändern, damit Du glücklich(er) wirst?

Das Ideal ist die Balance zwischen beiden Optionen ist. Der Worst Case wäre, wenn wir keine der beiden Optionen in unserem Leben erfüllt sehen, wir beispielsweise einen Job haben der uns weder glücklich macht noch unsere Zukunftsaussicht verbessert. Oder wir eine Beziehung führen, die uns und unseren Partner aktuell und künftig unglücklich machen wird.

Dabei kann es durchaus vorkommen, dass es Wochen gibt, die uns in keiner Weise glücklich oder zufrieden stimmen und auch keinem anderen Menschen oder unserer Zukunft Zufriedenheit bringen. Solche Wochen können auch, oder gerade weil sie sich nicht gut anfühlen, befördernd wirken. Zu wissen, was uns nicht guttut, was uns unglücklich macht, hilft manchmal zu erkennen, was wir ändern müssen, um glücklich zu sein. Wird in einer solchen Phase aber zu lange regungslos verweilt, was unterschiedliche Ursachen haben kann, führt das zu Frustration, Hoffnungslosigkeit und Depression. Schlechte Laune wird zur Gewohnheit.

Der Wochen-Kalender

Wichtige Skills um solche „weder-noch-Phasen“ zu überwinden sind: kontinuierliche Selbstreflexion und Selbstbewusstsein. Jeder kann sein Leben versuchen optimal zu gestalten, also die Lebenswochen bestmöglich zu nutzen. Der Wochen-Kalender soll Orientierung geben, helfen eigene Ziele zu setzen und auf diese hinzuarbeiten, sie nicht aus dem Fokus zu verlieren, daran erinnern, auf sich selbst stolz zu sein.

Ich empfehle jedoch, den Wochenplaner selbst zu basteln und zu gestalten. Dieser kreative Prozess setzt erste Gedanken und Zielvorstellungen frei und hilft, herauszufinden, wie Du Deine Wochen glücklich gestalten kannst.

Du kannst bereits verstrichene Wochen markieren, langfristige und kurzfristige Ziele für die Zukunft eintragen und planen wie viel Zeit Du wofür brauchen wirst oder aufbringen willst. So hast Du immer im Blick, wo Du stehst, wo Du hinwillst und ob Du Deine Zeit ausreichend nutzt. Außerdem zeigt die Übersicht, wie klein und nichtig, im Angesicht der Zeit, so mancher Ärger ist, dem man geneigt ist, viel zu viel Raum zu geben, innerhalb der eigenen wiederum so kostbaren Zeit.

Neben all der strategischen Planung sollte die Spontanität nicht zu kurz kommen! Einen Plan zu haben ist gut, er kann in Momenten der Orientierungslosigkeit helfen. Die Spontanität jedoch gibt dem Leben die nötige Würze. Dank Deiner Spontanität wirst Du Dinge erleben, die sich nicht planen lassen, die Du nicht herbeiführen oder beeinflussen kannst, sie geschehen einfach. Damit sie geschehen können, musst Du ihnen Raum in Deinem Leben geben. Also versteife Dich nicht auf Pläne und Strukturen, gib Dir selbst die Freiheit, hin und wieder aus Deinen Strukturen auszubrechen und über den Tellerrand zu schauen. Dabei wirst Du Entdeckungen machen, die Dein Leben ungeahnt bereichern, Dich glücklich machen und Dir Kraft, Mut und Energie schenken.

Gerne berate ich dich zum Thema Achtsamkeit, Effizienz und bewusstes Leben in einem individuellen Telefoncoaching. Bist du  neugierig geworden, dann kontaktiere mich gern.

 

Titelbild: Pixabay.com

 

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