„Eisenhower 2.0“ ergänzt, überarbeitet und vervollständigt von Daniel Hoch

 

Dwigth D. Eisenhower war ein ehemaliger US-Präsident und General der Alliierten. Er ist Begründer und Praktizierer des nach ihm benannten Prinzips. Das Eisenhower-Prinzip eignet sich sehr gut, um Aufgaben und Ziele in unterschiedliche Prioritäten  einzuordnen. Um diese Methode anzuwenden, stellst Du Dir vier Quadranten entlang zweier Achsen vor. Diese Felder unterteilst Du nun in die vier untenstehenden Eigenschaften. Anhand der Einteilung mithilfe des Eisenhower-Prinzips wirst Du Deinen Aufgaben und Zielen eine klare Struktur geben. Somit weißt Du noch klarer, welche Dinge für Dich welche Bedeutungen haben und priorisierst Deine Prioritäten.

 

Hierbei ist es wichtig, dass Du Dich fragst, was wirklich wirklich wirklich wichtig und was wirklich wirklich dringend ist. Denn wir haben das Phänomen, dass wir die nicht so wichtigen und nicht so dringenden Dinge so lange vor uns herschieben, bis diese wirklich alle wichtig und dringend sind. Somit ist der Berg von Altlasten größer und benötigt mehr Aufmerksamkeit, Energie und Liebe. Das Stürzen auf neue Projekte verschiebt sich somit und trübt die Freude darauf. Wir sind zu sehr damit beschäftigt alten Mist abzuarbeiten, statt vorausschauend zu arbeiten. Ganz nach dem Motto: „Ich hab viel gemacht & nichts geschafft.“

Eisenhower 2.0

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DOWNLOAD:  Eisenhower 2.0

 

Erstelle Dir Deine Übersicht, in der Du Deine Aufgaben nach Wichtigkeit und/oder Dringlichkeit einordnest. Nun stellt sich die Frage, mit welchem Quadranten Du mit der Umsetzung beginnst. Die meisten werden rechts oben sagen, denn es ist ja wichtig und dringend. An dieser Stelle sage ich: „Stopp“. Bevor Du Dir diesen Denkfehler zur Gewohnheit werden lässt oder es ohnehin bereits so machst, bring hier mehr Bewusstsein hinein. Was passiert mit den übrigen 3 Quadranten, wenn Du mit den wichtigen und dringenden Aufgaben beginnst? Alle anderen  ToDos aus den übrigen 3 Quadranten bleiben liegen.

 

Und nochmals: Wir schieben die wichtigen und nicht so dringenden Dinge so lange vor uns her, bis diese dringend werden. Wir schieben die dringenden und nicht so wichtigen Dinge vor uns her, bis diese richtig wichtig und dringend sind. Selbst die, die nicht wichtig und nicht dringend sind, bleiben so lange in unseren Köpfen oder/und auf unseren Listen, bis diese eine hohe Wichtigkeit und Dringlichkeit erreichen. Was passiert dadurch? Dein Unterbewusstsein ist durch diese Unordnung der nicht erledigten Dinge dauernd beschäftigt. Daraus resultiert eine gewisse Zerrissenheit und dieses: „Ich muss unbedingt noch daran denken“, dieses: „Ich wollte doch noch …“, dieses: „Wenn ich einmal da bin, muss ich das noch tun“.

 

Daher empfehle ich hier eine neue Struktur einzubauen und diese Methode anzuwenden, um nicht nur die offensichtliche Ordnung neu zu strukturieren, sondern auch in Deinem Unterbewusstsein Klarheit zu er-schaffen.

 

To-Do: Ordne Deine Aufgaben den Quadranten zu. Nutze die nächsten 2 Wochen jeden Morgen das Eisenhower-Prinzip 2.0 für Deine Aufgaben.

 

Zum Zeichen unserer gegenseitigen Dankbarkeit und Wertschätzung freue ich mich über Deine Bewertung.

 

Dein Coach Daniel Hoch